Inhalt: Voltaire
- "Fürst der Aufklärung"
- Eklektizist
- verzankt sich mit aller Welt
- Hedonist (geniesst das Leben)
- unermüdlicher Streiter
- Streiter für die Freiheit des Denkens, für Toleranz, Vernunft,
Frieden, Glück der Menschen, Abschaffung von Ungerechtigkeit und Unterdrückung
- versucht christliche Lehre
als Aberglauben zu entlarven
- "Wie kann Gott, der später
das Menschengeschlecht erlöst durch den Tod seines einzigen Sohnes oder
vielmehr, da er ja selbst Mensch wird und für die Menschen stirbt, durch
seinen eigenen Tod, fast das gesamte Menschengeschlecht, für das er
gestorben ist, dem Schrecken ewiger Qualen preisgeben."
- "Ecrasez l'infâme"
- versucht aber selbst Gottesbeweise
zu formulieren - eben unabhängig vom christlichen Gott
- zum Hedonismus
- "das Vergnügen ist
etwas Göttliches, und ich bin der Meinung, dass jedermann, der guten
Tokaier trinkt, der eine schöne Frau küsst, mit einem Wort, der
angenehme Empfindungen hat, ein wohltätiges, höchstes Wesen anerkennen
muss." (das ist gleichzeitig ein Gottesbeweis...)
- in Candide oder der Optimismus
versucht er Leibniz' Bemerkung, die Welt sei "die beste aller möglichen
Welten" zu widerlegen, indem er einen Lebensablauf formuliert, der eben nicht
unbedingt zu den besten gehört... ebenfalls starke Beschäftigung
mit der Kausalität